VM1000 Videomatrix-System

Beschreibung

Die VM1000 ist ein modernes Videomatrix-System mit umfangreichen Schnittstellen und vielen Funktionen.
Es besteht aus den Hauptkomponenten:

  • VM1000 Videorack
  • VM1000 CPU

Diese Hauptkomponenten bilden zusammen mit den Modulen der Serie das VM1000 Videomatrix-System.

VM1000 Videorack

Der Videoblock ist in einem Baugruppenträger 6HE nach IEC 60297 untergebracht und kann mit maximal 16 Eingangs- und 2 Ausgangskarten bestückt werden. Somit sind maximal 512 Eingänge auf 32 Ausgänge schaltbar. Werden Durchschleif-Eingänge benötigt, stehen 256 Eingänge auf 32 Ausgänge zur Verfügung.

Dieser Videoblock kann wahlweise von der VM1000 CPU oder von einem PC-Videoserver angesteuert weden. Es können bis zu 4 Videoblöcke verwaltet werden, was einer maximalen Ausbaustufe von 512 Eingängen auf 128 Ausgänge entspricht.

VM1000 Videorack

VM1000 CPU

Der Steuerprozessor des VM1000 Videomatrix-Systems ist in einem Baugruppenträger 3HE nach IEC 60297 untergebracht. Über LAN kann ein umfangreicher Diagnosestatus mittels Webbrowser abgerufen werden. Ein Display zeigt zusätzlich den aktuellen Status an, und über Menütasten können verschiedene Diagnosewerte aufgerufen werden. Konfigurationseinstellungen oder ggf. Firmware-Updates lassen sich komfortabel per LAN einspielen.

VM1000 CPU

Die VM1000 CPU verfügt über folgende Schnittstellen:

  • LAN-Anschluss für Diagnose und Konfiguration
  • SysControl Ausgang zur Anbindung des VM1000 Videoracks
  • SysLink-Schnittstelle für die Anbindung von bis zu 6 Zusatzgeräten wie z.B. Alarm- oder Relaisboxen
  • 2 RS232-Schnittstellen wahlweise zur Ansteuerung von Unteranlagen, zur Konfiguration oder zur Steuerung der Anlage durch ein Leitsystem
  • 1 RS232/RS422-Schnittstelle (umschaltbar) wahlweise zur Ansteuerung von Unteranlagen, zur Konfiguration oder zur Steuerung der Anlage durch ein Leitsystem
  • 4 Domkamera-Telemetrieanschlüsse für jeweils 4 Domkameras. Alle Kameras an einem Anschluss müssen das selbe Steuerungsprotokoll verwenden (7 Steuerungsprotokolle können durch Parametrierung frei zugeordnet werden; weitere sind optional nachrüstbar.)
  • 16 Bediengeräte-Anschlüsse (6-polige Modularbuchsen) Die Stromversorgung aller Bediengeräte kann bis 50m Leitungslänge aus dem Netzteil der VM1000 CPU erfolgen.
  • 32 Alarm-Eingänge
  • 8 Alarm-Ausgänge Open-Collector-Ausgänge zur Ansteuerung von Signalleuchten oder Relais
  • 1 Relaisausgang mit zwei galvanisch getrennten Umschaltkontakten

VM1000 Video-Eingangskarte 16

Die VM1000 Video-Eingangskarte 16 verfügt über 16 Durchschleif-Eingänge mit 2 parallel geschalteten SMB-Buchsen pro Eingang.

In den Videoeingängen befindet sich jeweils ein deaktivierbarer 75 Ω Abschlusswiderstand. Die Videosignalerkennung für jeden Eingang und eine DC-Restauration des Videosignals komplettieren die Funktionen.

VM1000 Video-Eingangskarte 16

VM1000 Video-Eingangskarte 32

Die VM1000 Video-Eingangskarte 32 verfügt über 32 mit 75 Ω abgeschlossene Videoeingänge mit SMB-Buchsen (Keine Durchschleif-Eingänge).

In den Videoeingängen befindet sich jeweils ein deaktivierbarer 75 Ω Abschlusswiderstand. Die Videosignalerkennung für jeden Eingang und eine DC-Restauration des Videosignals komplettieren die Funktionen.

VM1000 Video-Eingangskarte 32

VM1000 Ausgangskarte Master

Die VM1000 Ausgangskarte Master bietet 16 Zweifach-Ausgänge mit SMB-Buchsen. Für jeden verwendeten Ausgang muss ein SYS OSD-Textmodul aufgesteckt werden.

VM1000 Ausgangskarte Master

VM1000 Ausgangskarte Slave

Die VM1000 Ausgangskarte Slave ergänzt die VM1000 Ausgangskarte Master um weitere 16 Zweifach-Ausgänge mit SMB-Buchsen. Für jeden verwendeten Ausgang muss ein SYS OSD-Textmodul aufgesteckt werden.

VM1000 Ausgangskarte Slave

SYS OSD-Textmodul

SYS OSD TEXT MODULE

Das SYS OSD-Textmodul enthält den Text-Generator und einen Ausgangsverstärker. Neben dem Standard-ASCII-Zeichensatz können mit diesem Modul Sonderzeichen dargestellt werden. Jeder verwendete Ausgang der VM1000 Ausgangskarten muss mit einem SYS OSD-Textmodul bestückt sein.

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